"Ich mache was ich mag – und es kommt gut an."
Die stillgelegte Glashütte von Poschinger in Frauenau hat ihre eigene Magie. Das spüre ich bereits bei der Vorbesichtigung dieser Location. Hier scheint die Zeit stillzustehen. Dennoch rotieren die Ideen, wie wir die Glaskunst-Couture inszenieren können, in meinem Kopf. Am Produktionstag tobt das Leben in der verlassenen Ofenhalle. Aus einer Box tönt basslastige Musik. Alle Beteiligten laufen geschäftig hin und her. Equipment wird an seinen Ort gebracht. Blitzlampen aufgebaut, Briefings besprochen. Sobald der Belichtungstest passt, geht's los. Die Models kommen aus der Tanzschule in Grafenau. Die Modelle, die sie tragen sind von Künstlerhand gefertigte gläserne Gewänder. Keine Wunder, dass jede Pose einer Symphonie aus Anmut und Avantgarde gleicht. 
Was mir an dieser Arbeit besonders gefällt: Tradition und Moderne in eine Bildsprache zu bringen und so zeitlose Motive zu erschaffen.
Neben den Image-Aufnahmen haben wir auch noch Katalogfotos gemacht. Hierbei kommt es darauf an, das Gewand im Ganzen zu sehen. Detailaufnahmen veranschaulichen die Verarbeitung.

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